LITERATUR

"Die Abenteuer der kleinen Hexe" ist ein strukturiertes Beobachtungsverfahren für 4- bis 6-jährige Kinder. Eingekleidet in drei spannende Geschichten werden 24 Beobachtungssituationen vorgestellt, die elementare Bereiche kindlicher Wahrnehmung und Bewegung erfassen.
Die Märchen sind so aufgebaut, dass die Kinder spielerisch an Bewegungssituationen herangeführt werden. Differenzierte Fragestellungen lenken den Fokus auf die qualitative Beobachtung diagnostischer Situationen, um daraus die unterschiedlichen Verhaltens- und Handlungsstrategien des Kindes bewerten zu können. Gleichzeitig werden zu den jeweiligen Beobachtungssituationen Fördervorschläge formuliert, die Anhaltpunkte für ein weiteres psychomotorisches Vorgehen enthalten. In diesem Sinne soll Diagnostik und Förderung aufeinander bezogen und integraler Bestandteil des pädagogischen und therapeutischen Alltags werden.
Besonders hilfreich für die Praxis sind die klar strukturierten und übersichtlichen Beobachtungsbögen, die eine Grundlage zur strukturierten Dokumentation bilden können.

Weiterhin sollen die Leser/innen vor dem Hintergrund dieses Beobachtungsverfahrens ermutigt werden, eigene, für die jeweilige Zielgruppe relevante diagnostische Situationen selbst zu erstellen.

Dieses Buch ist eine Grundlage für ein strukturiertes Beobachten von Sprache, Sprechen, Stimme bei 3- bis 6-jährigen Kindern. Es basiert auf der Veröffentlichung "Die Abenteuer der kleinen Hexe" – Bewegung und Wahrnehmung beobachten, verstehen, beurteilen, fördern (Schönrade/Pütz) und ist als Weiterführung für den Bereich Sprach-, Sprech- und Stimmentwicklung zu verstehen.

Eingekleidet in drei spannende Geschichten werden 24 Beobachtungssituationen vorgestellt, die elementare Bereiche kindlicher Sprachentwicklung erfassen. So können beispielsweise Aussagen über Grob- und Mundmotorik, die Hörmerkspanne, die auditive und visuelle Wahrnehmung, über Blickkontakt, räumliche Orientierung, Sprachverständnis, Sprachfähigkeit, Stimmqualität, Phonologische Bewusstheit, u.v.m. gemacht werden. Diese bilden die Grundlagen für die vielfältigen Parameter in der Sprachentwicklung und sind in dieser Entwicklungsphase von großer Bedeutung.

Die Märchen sind so aufgebaut, dass die Kinder spielerisch an diese Situationen herangeführt werden. Gleichzeitig werden zu den jeweiligen Beobachtungssituationen Fördervorschläge formuliert, die Anhaltspunkte für Kolleginnen und Kollegen aus den unterschiedlichen Berufsdisziplinen sein können. In diesem Sinne soll Diagnostik und Förderung im sprachlichen Kontext aufeinander bezogen und integraler Bestandteil des pädagogischen und therapeutischen Alltags werden. Besonders hilfreich für die Praxis sind die klar strukturierten und übersichtlichen Beobachtungsbögen, die eine Grundlage zur strukturierten Dokumentation bilden können. Ein wichtiger Bestandteil für die Elternarbeit. Darüberhinaus wird dem Thema "Mehrsprachigkeit" Bedeutung geschenkt.

Das Buch richtet sich an alle beruflichen Disziplinen, die im pädagogischen und/oder therapeutischen Alltag mit Kindern dieser Altersgruppe arbeiten und Antworten auf die Vielfalt der Themen rund um das Thema Sprache, Sprechen, Stimme suchen.

Durch die Zusammenarbeit der drei Autoren, die das Thema aus den Sichtweisen ihrer unterschiedlichen Berufs- und Arbeitsfeldern betrachten, profitiertieren die Leser von diesem breiten Erfahrungsspektrum.

Immer häufiger beobachten LehrerInnen in Grund- und Sonderschule im Erstunterricht, dass den Kindern das Erlernen der Buchstaben immer schwerer fällt. Ein psychomotorischer Zugang zum Lernen mit allen Sinnen kann neue Impulse für den Schulalltag geben, einen Perspektivenwechsel zum Lernen eröffnen und Kindern den Einstieg in das Buchstabenlernen erleichtern.

Das Buch zeigt strukturierte Beispiele auf, wie das Erlernen eines Buchstabens in folgende Bereiche integriert werden kann: Fantasiewelt-Märchen, Sachkunde-Tierwelt/Tiereigenschaften, Psychomotorik-spezielle Bewegungserfahrungen. Die einzelnen Bereiche sind so konzipiert, dass sie auch unabhängig voneinander im Unterricht angewendet werden können.

Die jeweiligen Sinnes- und Bewegungserfahrungen, die sich auf die Bereiche Wahrnehmung, Grobmotorik, Feinmotorik, Auge-Hand-Koordination, Atem, Materialerfahrung, Entspannung etc. beziehen, können sowohl im Klassenraum, Flurbereich als auch größtenteils in der Turnhalle sowie im Sportunterricht durchgeführt werden.

Wer einen "bewegten" Zugang mit allen Sinnen zum Erlernen des Alphabets sucht, findet in diesem Buch einen ideenreichen Fundus.

Die "Abenteuer im Piratenland" ist eine psychomotorische Diagnostik für 7-11-jährige Kinder. Eingekleidet in drei spannende Geschichten rund um das Thema "Piraten" werden 24 Beobachtungssituationen vorgestellt, mit deren Hilfe verschiedene Bereiche der kindlichen Wahrnehmung und Motorik erfasst werden.

Die Aufgabenstellungen sind so formuliert und strukturiert, dass eine praxisnahe und alltagsrelevante Durchführung möglich ist. Differenzierte Fragestellungen lenken den Fokus auf die qualitative Beobachtung diagnostischer Situationen, um daraus die unterschiedlichen Verhaltens- und Handlungsstrategien des Kindes bewerten zu können. Darüber hinaus können Aussagen über Lernvoraussetzungen zum Erwerb der Kulturtechniken wie Lesen, Schreiben und Rechnen gemacht werden.

Besonders hilfreich für die Praxis sind die klar strukturierten und übersichtlichen Beobachtungsbögen, die den Kolleginnen und Kollegen eine Grundlage zur strukturierten Dokumentation geben. Knappe, sachlich verfasste Beobachtungsbeschreibungen geben die Basis für eine objektive Beschreibung ohne gleich ins Interpretieren bzw. ins "Schubladendenken" zu verfallen.

Weiterhin gibt das Buch eine Einführung in das Thema Beobachten und Wahrnehmen, es erläutert die sensorischen Voraussetzungen zum Lernen, listet Begriffserklärungen auf, veranschaulicht und erklärt den LERNBAUM und rundet das Buch mit liebevollen Zeichnungen und vielen Farbfotos für Kopiervorlagen und Beobachtungsbögen ab, so dass es zum Wegbegleiter jeder Berufsdisziplin im pädagogischen wie therapeutischen Alltag werden kann.

Der Kindergarten als Bildungseinrichtung muss auch der Innenraumgestaltung einen höheren Stellenwert einräumen. Dieses Buch versteht die Raumgestaltung in dem Sinne, dass den Räumen im Kindergarten eine umfassende Bedeutung beigemessen wird. Denn sie bietet vielfältige Möglichkeiten, Kinder in ihrer Entwicklung, vor allem in der wichtigsten Entwicklungsphase eines heranwachsenden Kindes, zu unterstützen und zu begleiten. Eine "vorbereitete Umgebung", geprägt von einer bewussten und pädagogisch gut durchdachten Gestaltung des Spiel- und Lernraumes des Kindes, gibt ihm die Möglichkeit für ein selbstgesteuertes Entdecken, Erforschen und Experimentieren. Dabei wird nicht nur die natürliche Neugierde des Kindes unterstützt, angeregt und gefördert, sondern das Kind macht sich den Lebensraum nach seinen Möglichkeiten zu eigen und setzt sich dabei immer wieder mit seiner Umwelt auseinander.

Die Auswahl der Materialien orientiert sich dabei am Alter und Entwicklungsstand der Kinder sowie an der jeweiligen Konzeption. Sie richtet sich nach Prinzipien wie Ordnung, Übersicht und Struktur, gibt immer wieder vielfältige Impulse für mehrere Sinne und lässt dabei ästhetische Gesichtspunkte, wie beispielsweise eine harmonische Farbgestaltung oder eine kindgerechte Lichtatmosphäre mit klaren Fenstern, nicht außer Acht.

Öffentlich geführte Diskussionen über Bildungsbereiche und deren Schwerpunkte stehen dabei genauso im Mittelpunkt der Betrachtung wie die veränderte Kindheit, die Aufnahme von U3 Kindern, lange Verweilzeiten im Kindergarten und die Tatsache, dass viele Kinder bis zu vier oder fünf Jahren den größten Teil ihrer wachen Stunden in pädagogischen Räumen verbringen – d.h., zwischen 4.000-7.000 Stunden! Auch hier muss die Raumgestaltung Antworten geben, die den Bedürfnissen der Kinder gerecht werden.

Die Idee, mit dem vorhandenen Mobiliar und mit den meist mehr als notwendigen Materialien Räume pädagogisch sinnvoll "neu zu denken", stehen im Vordergrund der Überlegungen in diesem Buch, damit für die Kinder ein "Kindergarten der Zukunft" entstehen kann.

Das Buch richtet sich an alle Berufsdisziplinen, die sich mit den Themen rund um die Kindergartenplanung und Raumgestaltung beschäftigen und neue zeitgemäße Anregungen in Wort und Bild suchen.

Viele Kinder verbringen bis zu zehn Stunden täglich im Kindergarten. Immer jüngere Kinder besuchen die pädagogischen Einrichtungen, elementare Primärerfahrungen, bedeutsam für die kindliche Entwicklung, werden schwerpunktmäßig in Institutionen und nicht in der Familie gemacht. Frühkindliche Entwicklung hat auch in der Öffentlichkeit an Aufmerksamkeit gewonnen und erhält in zunehmendem Maße einen wesentlichen Stellenwert in der Bildungspolitik.
Kindergarten entwickelt sich damit zum „Lebensort“ der Kinder und richtet mehr denn je das Augenmerk auf die vorbereitete Umgebung, in der wesentliche Bildungsprozesse in Gang gesetzt werden. Perspektivisch müssen andere Schwerpunkte gesetzt werden, um den geänderten Anforderungen gerecht zu werden. Themen wie emotionale Zuwendung, Geborgenheit, Neugierde auf die Umwelt wecken, Wahrnehmungsförderung, Spiel und Bewegung, Lernen und Bildung, Sprache und Sozialerfahrung sind nur einige Beispiele dafür, die einen Wandel in den Institutionen der Kinderbetreuungen offenbaren.
Die Raumgestaltung im Kindergarten, der sogenannte „dritte Erzieher“, kann einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, Kinder in ihrer Entwicklung zu fördern und Pädagogik zu begünstigen. Klare Strukturen bei der Innenraumgestaltung sowie Harmonie und Ordnung, ausgewählter Umgang mit (Spiel-) Materialien, Farben und Licht, Orte zur Bewegung und Räume, die die Bedürfnisse der Kinder (und Erwachsenen) berücksichtigen, sollten dabei gut geplant, analysiert und diskutiert werden.
Der Fotoband zur Innenraumgestaltung zeigt zahlreiche Farbfotos und Beispiele, die dem Leser Anregungen, Ideen und Tipps geben, Mut zu Neuem machen und einen Perspektivenwechsel zu Innenräumen mit allen Sinnen schaffen. Alle Fotos sind aus der Praxis für die Praxis entstanden und die Ideen wurden jahrelang von Kindern und Erwachsenen „erprobt“.

Das Buch richtet sich an alle Mitarbeiterinnen, die in der Kinderbetreuung tätig sind, sowie an Träger und Entscheider, die an der Innenraumgestaltung beteiligt sind.

Das Buch ist unter einer zweifachen Perspektive zu sehen: Zum einen handelt es sich um ein Lehrbuch für die Ausbildung von Fachkräften im Elementarbereich (v.a. angehende Erzieherinnen), das sowohl einen Überblick über, als auch eine Einführung in zentrale theoretische Themen der institutionellen Erziehung von Kindern ermöglichen soll. Dazu gehören u.a.: entwicklungspsychologische Aspekte von Kindern, Übergangsproblematik, Legitimation und Diskussion von Bildungsbereichen, Elternarbeit, Diagnostik und Beobachtung von Kindern, Umgang mit Vielfalt und Heterogenität sowie Behinderungen, Migrationsproblematik, geschlechtsspezifische Fragen und Probleme sowie auch Fragen zur Qualitätssicherung.
Zum anderen sollen praktische Anleitungen und Orientierungen zur Gestaltung von Erziehungs-, Bildungs- sowie Förderprozessen im Kindergarten bzw. in der Kindertagesstätte vermittelt werden. Dazu zählen Handreichungen und Anregungen zur Planung, Gestaltung und Auswertung von Lern- und Förderprozessen nach den Vorgaben zu den Bildungsbereichen (mit konkreten Praxisbeispielen) ebenso wie Vorschläge zu einer kindgemäßen bzw. bedürfnisorientierten Raumgestaltung.
Darüber hinaus werden übergreifende Praxisthemen behandelt: Z.B. Entspannung mit Kindern, Einbindung von Kindern mit besonderen Förderbedürfnissen sowie kindgemäße natur- und erlebnispädagogische Angebote.

Die Autorinnen und Autoren, die in diesem Buch zu Wort kommen, verfügen über fundierte Erfahrungen in dem jeweiligen Bereich. Ihre Beiträge zu den ausgewählten theoretischen und praktischen Themen verstehen sich vornehmlich als Einführung. Sie ersetzen weder in der Ausbildung noch in der Praxis tiefer gehende Spezialliteratur.
Mit Hilfe einer beiliegenden CD-ROM ist jedoch eine detaillierte Literaturrecherche nach Stichworten und Themengebieten möglich. Ebenso findet sich hier eine umfangreiche Sammlung von (Internet-)Adressen von Einrichtungen und Institutionen, die Fort-, Weiterbildungsmöglichkeiten für Fachkräfte des Elementarbereichs anbieten.

Erläuterungen für den Leser / Betrachter zum besseren Verständnis des "LERNBAUMS", dessen Konstrukt auf einer pädagogisch-therapeutisch orientierten Sichtweise beruht.

Der Nährboden ist das Fundament dafür, Primärerfahrungen als Säugling bzw. Kleinkind zu machen. Die Familie oder die Bezugspersonen geben dem Kind Geborgenheit, Liebe, emotionale Bindung, in Abhängigkeit von kulturellen und/oder gesellschaftlichen Bedingungen. Integriert in diese Aspekte ist das Vorbildverhalten der Erwachsenen. Dabei bildet die Kommunikation einen wesentlichen Beitrag zur Sprachentwicklung. Ein liebevoller und zärtlicher Umgang, der über eine Grundversorgung hinaus geht und taktile Stimulis über Streicheln, in den Arm nehmen, liebkosen etc. integriert, geben dem Kind Vertrauen und Wärme. Hier wird eine elementare Basis für die Kindheit gelegt, die das gesamte Leben des Menschen prägt. Emotionen, sowohl erlebte als auch ausgelebte, sind Ausgangspunkte für die eigene psycho-emotionale Entwicklung.

Die Wurzeln werden aus dem "Nährboden" gespeist und sind Voraussetzung für eine entwicklungsgemäße Basiskompetenz. Die Entwicklung der Nahsinne (nach Jean Ayres, 1984) Gleichgewicht, Tiefensensibilität, Fühlen/Tasten sowie der Fernsinne Hören, Sehen, Schmecken, Riechen sind Grundsteine auf dem Weg des kindlichen Entwicklungsprozesses.

Der Übergang zum Stamm, in dem die "Sensorische Integration" die unterschiedlichen Wahrnehmungsreize zu einem sinnhaften Handlungsplan verknüpft, eröffnet dem Kind wesentliche Faktoren, die über die Familie, den Kindergarten, andere Bezugspersonen oder Institutionen erfahren werden. Die Möglichkeiten zum Spielen und Bewegen, die Voraussetzungen, das Neugierverhalten des Kindes zu unterstützen und anzuregen, wird nicht nur über die Vorbildfunktion, sondern vielmehr auch durch das eigene Erleben erfahren. Dass diese Faktoren bereits im "Nährboden" vorhanden sein sollten, ist selbstverständlich, doch tragen sie in dem o.g. Entwicklungsabschnitt entscheidend zur Vernetzung von der Basis bis zur Differenzierung bei.

Unter der Sensorischen Integration versteht man die Fähigkeit, die gewonnenen Erfahrungen und die Entwicklungsstufen so zu verarbeiten, dass daraus ein sinnvoller Handlungsplan entsteht, der dem Kind ein adäquates Handeln mit sich und der Umwelt ermöglicht. Es finden sensomotorische, psycho-emotionale, soziale und Reizverarbeitungsprozesse statt, die einen wesentlichen Beitrag zu den Voraussetzungen zum Erwerb der Kulturtechniken leisten.

Der Baumkrone übergeordnet ist das Lernen mit den Kulturtechniken Lesen, Schreiben, Rechnen, Medienkompetenz. Hier findet sich die Summe aller Entwicklungsgrundlagen wieder, die das Kind bis zum Schuleintritt erworben hat. Günstige bzw. ungünstige äußere Einflüsse (z.B. Trennung der Eltern, Verlust einer engen Bezugsperson, Wohnortwechsel, Krankheit) können allerdings auch in dieser Phase vorübergehende Entwicklungsrückschritte oder -verzögerungen herbeiführen. Allerdings bilden die einmal erworbenen Erfahrungen und Basiskompetenzen eine elementare Grundlage, auf die das Kind in nahezu jeder Situation zurück greifen kann.

Die Sonne, das Licht, ist für das Wachstum unersetzlich. Von ihr geht die Wärme und die Energie für ein ganzes Leben aus.

Wolken produzieren Regen und bilden die Grundlage für eine gleichbleibende Versorgung beim Wachstum, die ein gesundes Gedeihen unterstützt. Abenteuer erleben, Freunde haben sowie eine gesunde Ernährung, sind einige Aspekte, die dabei eine wichtige Rolle spielen.

Raum und Zeit sind zwei tragende Säulen, auf denen sich Wachstum und Entwicklung aufbaut, bis an das Lebensende. Der Lebens-Raum ist im engsten und weitesten Sinne eine Basis für Fragen wie beispielsweise "Wo lebe ich?", "In welchen Räumen wachse ich auf?", "Wie ist der Raum gestaltet?". Die Zeit, die maßgeblich daran beteiligt ist, wie viel das Kind davon zur individuellen Entwicklung bereit gestellt bekommt und wie die Personen im engeren Bezugsfeld damit umgehen, bildet den Rahmen für Forderungen wie beispielsweise "Zeit zum Spielen", "Zeit zum Aufwachsen", "Zeit zum Lernen", "Zeit zum Schlafen", "Zeit zum Langeweile-haben" etc.

Über allem steht die Bildung. "Bildung kann nicht vermittelt werden, man kann sich nur selbst bilden. Unter Bildung versteht man keine Wissensvermittlung, sondern einen Prozess, in dem Handeln, Empfinden, Fühlen, Denken, Werte, sozialer Austausch, subjektiver und objektiver Sinn miteinander in Einklang gebracht werden." ( Schäfer 2005)

Wenn Lernen einen persönlichen Sinn ergibt und aus den gewonnenen Erfahrungen, Eindrücken und Selbstwerten ein Gesamtbild entsteht, ist der Bildungsprozess in Gang gesetzt.

Die Elternarbeit ist ein wichtiger Aspekt in der pädagogischen und therapeutischen Arbeit und stellt im täglichen Berufsalltag manchmal eine große Herausforderung dar. Viele Fragen werden gestellt und noch mehr Antworten werden von den Erzieherinnen, Lehrern und allen am kindlichen Entwicklungsprozess Beteiligten erwartet.

Das Entwicklungsbaum Sprache - Poster ist eine hilfreiche Basis, wenn es bei „Tür und Angel Gesprächen“ mit Eltern, Einzelgesprächen oder Elternabenden um das Thema Sprach-, Sprech- und Stimmentwicklung geht. Es können die vielfältigen Parameter der Sprachentwicklung einfach und nachvollziehbar anhand der Grafik erklärt und erläutert werden.

Entwicklungsgrundlagen, wie z.B. liebevolle Interaktion mit dem Kind, Sprechfreude entwickeln, Sprachvorbild, Grob- und Mundmotorik, die Hör-Merkspanne, die auditive und visuelle Wahrnehmung, räumliche Orientierung, Sprachverständnis, Sprachfähigkeit etc. werden durch die Illustration anschaulich und leicht verständlich dargestellt.